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timeTUDiscuss – WS11/12 | © VWI ESTIEM
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„Energiemix der Zukunft“

Wie schon in den Semestern zuvor veranstaltete die VWI ESTIEM Hochschulgruppe der TU Darmstadt auch im Wintersemester 2011/12, am 08.12.2011, wieder die Podiumsdiskussion „timeTUDiscuss“. Das Thema war diesmal der „Energiemix der Zukunft“ und richtete sich damit schwerpunktmäßig, aber natürlich nicht ausschließlich, an die ElektrotechnikerInnen, nachdem in den Semestern zuvor bereits Studierende anderer Fachrichtungen auf ihre Kosten gekommen waren. Es sollten Lösungsansätze diskutiert werden, wie der Energiemix Deutschlands und der Welt in Zukunft aussehen könnte bzw. sollte.

Die Moderation übernahm Herr. Prof. Dr. Volker Hinrichsen, welcher das Fachgebiet Hochspannungstechnik an der TU Darmstadt leitet und stellvertretender Vorsitzender der ETG (Energietechnische Gesellschaft) im VDE (Verband der Elektrotechnik) ist. Herr Prof. Hinrichsen wurde gebeten die Moderation zu übernehmen, weil er – wie kaum ein anderer Professor an der TU Darmstadt – daran arbeitet, Technologien aus dem Bereich der elektrischen Energieversorgung voranzutreiben.

Bereits zu Beginn der konkreten Planung im August war klar, dass dieses Thema genau zur aktuellen Situation passte und das Interesse an der Veranstaltung groß sein würde. Um dem kontroversen Thema gerecht zu werden, wählte das Organisationsteam die Diskussionsteilnehmer weit gefächert aus, ohne sich dabei von der Tagespolitik beeinflussen zu lassen.

Es konnten Vertreter von Energieversorgern, Energietechnikern, Netzbetreibern und Umweltverbänden gewonnen werden. Die Teilnehmer bildeten daher das aktuelle Spektrum der Energiepolitik- und Technik gut ab, was sich in einer angeregten, inhaltlich und thematisch anspruchsvollen Diskussion wiederspiegelte.

Herr Dr. Armin Sorg von Schneider Electric konnte Einblicke geben in das komplizierte Geschäft der Mittel- und Niederspannungsnetze. Diese sind deshalb so kritisch für den Energiemix der Zukunft, weil auf dieser Spannungsebene die meisten regenerativen Energien eingespeist werden, die in Zukunft bekanntlich eine immer größere Rolle spielen sollen.

Herr Dr. Christoph Pistner vom Öko-Institut e.V. steuerte als promovierter Physiker Einschätzungen über die Machbarkeit und ökologische Verträglichkeit der besprochenen Varianten bei.